Hans Meyer

  • 1925 in Dresden geboren
  • 1940-43 Lehre als Keramik-Maler, mit erfolgreichem Abschluss 
  • 1960 Mitglied des VBK/DDR
  • Ab 1961 - freischaffend
  • 1982 verstorben

Mit dem Tode Hans Meyers verlor die Oberlausitzer Keramiklandschaft eine völlig eigenständige und eigenwillige Handschrift. Sein erster großer Erfolg war die Aufnahme seiner Arbeiten in der Internationalen Keramikausstellung 1962  in Prag. Hier wurde  eine Schale von ihm mit einem Ehrendiplom ausgezeichnet. Die Themen der Bilder auf seinen Gefäßen sind aus dem Alltag gegriffene Bildgeschichten . Sein Bemühen galt stets der Übereinstimmung von Zeichnung und Gefäßform. In der Farbgebung dominierte die Blaumalerei auf weißem Grund. Meyer malte mit Pinsel und Malhörnchen. Beherrschte die Schwämmel- , Ritz-und Schabdekortechnik. Mit Vorliebe widmete er sich der Kleinplastik und hier besonders vor allem in Form reizvoller Spielzeugfiguren. Ihn zeichnen zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Personalausstellungen national und international aus. Viele Museen haben Arbeiten von ihm angekauft. Das Museum für Volkskunst in Dresden besitzt von Hans Meyer 69 Werke, aus dem Zeitraum 1955-1980.In unserer Präsentation finden Sie Arbeiten, die 1981 entstanden sind, signiert und mit der Jahreszahl versehen. Sein Sohn, Hans-Peter Meyer ist mit einem völlig anderen Gestaltungsbild in seine Fußstapfen getreten. Er arbeitet immer noch in der ursprünglich gemeinsamen Werkstatt in Bischofswerda .